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CMS - Content Management Systeme

August 23rd, 2009 · No Comments

Ein Content Management System, kurz CMS, dient zur Realisierung statischer und dynamischer Websites. Dabei bilden Templates die Basis einer Website und müssen nach der Erstellung in einem Grafikprogramm in HTML und CSS umgesetzt werden, um in ein CMS eingebunden werden zu können.

Im Content Management System wird im sogenannten Backend, dem Arbeitsbereich “hinter den Kulissen”, der komplette Seitenbaum mit allen Haupt- und Unterseiten angelegt. Den Seiten werden die gewünschten Templates zugeordnet, die noch über keine speziellen Inhalte verfügen. Nun kann der Anwender auf die einzelnen Seiten zugreifen und diese über Textfelder im Backend des CMS befüllen.

Content Management Systeme bieten viele Vorteile bei der Realisierung von Internetpräsenzen: Inhalte müssen nicht mehr mühselig in jedes einzelne HTML-Dokument eingefügt werden, sondern werden bequem über das Backend des CMS eingepflegt. Dabei bleibt dem Benutzer freigestellt, ob er mit reinem Text arbeiten möchte, oder die Quelltext-Ansicht bevorzugt. Aus diesem Grund ist es auch für Nutzer ohne HTML-Kenntnisse möglich, Seiteninhalte ihrer Website professionell zu pflegen. Gerade für Laien bietet sich hier der große Vorteil, dass für CMS mehrere Zugänge eingerichtet werden können. Der Administrator kann den einzelnen Benutzern verschiedene Rechte zuweisen, was unerfahrenen Nutzern die Sicherheit gibt, keine erheblichen Schäden anrichten zu können.

Ein moderner Internettauftritt sollte natürlich immer aktuell gehalten werden. Bei vielen Websites müssen die Inhalte wöchentlich, täglich, oder sogar stündlich aktualisiert werden. Ein CMS erleichtert diese Aufgabe ungemein - es stehen verschiedene Module zur Verfügung, die die Möglichkeit bieten, News, Pressemitteilungen oder Termine übersichtlich zu verwalten. Oft kann dabei ein Zeitpunkt festgelegt werden, zu dem der Beitrag inaktiv geschaltet wird. Termine, die abgelaufen sind und veraltete Mitteilungen, werden so automatisch nicht mehr im Frontend angezeigt, was einem das lästige Entfernen und Austauschen erspart.

Wer sich für ein CMS entscheidet, hat die Qual der Wahl. Neben zahlreichen käuflich zu erwerbenden Content Management Systemen stehen auch einige Open-Source-CMS zur Verfügung (z.B. Joomla!, Typo3, Drupal oder WordPress), die sich großer Beliebtheit erfreuen.