“Je ausgefeilter Technik wurde, desto anspruchsvoller wurde sie auch in ihrer Wartung. Bei einfachen Geräten aus dem Mittelalter oder der frühen Neuzeit war es vollkommen ausreichend, Gelenkteile hin und wieder mit Öl zu schmieren. Rostende Stellen wurden abgeschliffen. Diese einfache Behandlung genügte, um den damals typischen Arbeitsmitteln ein langes Leben zu bescheren. So konnte man Handarbeitsgeräte wie Äxte und Sensen, aber auch Pflüge, mehrere Generationen lang verwenden.
Die Pflege dieser Geräte benötigte zwar noch kein entsprechendes Fachwissen, aber geringe handwerkliche Fähigkeiten. Eine Garantie für die Haltbarkeit von Werkzeugen gab es nicht. So hatte es jeder Nutzer selbst in der Hand, wie gut er sich um seine Werkzeuge kümmerte - und wie lange er etwas davon hatte.
In der frühen Neuzeit, als die Industrialisierung begann, wurde es dann allmählich notwendig Maschinen regelmäßig zu warten. In Zeiten der Akkordarbeit bedeutete der Ausfall einer Maschine nicht nur Arbeitsverlust, sondern auch einen fehlenden Umsatz. Damit dies nicht geschah, wurden die Geräte regelmäßiger Pflege oder Wartung unterzogen. Obwohl es noch längst kein Standard war, wurden dafür auch die Hersteller der Maschinen hinzugezogen. Obwohl sie die Geräte nicht selber pflegten, gaben sie doch den Arbeitern eine Einweisung in die richtige Wartung. Die Gewährung echter Garantien kam erst Mitte des 20. Jahrhunderts auf. Die Garantieverlängerung, wie sie zum Beispiel www.amalphi.de anbietet, ist eine noch neuere Entwicklung. Der Sinn dieser Verlängerung: Der Hersteller erklärt sich bereit, die Garantie zu verlängern, wenn die Geräte regelmäßig von Fachleuten gewartet wurden, so dass sich die Geräte in einem optimalen Zustand befinden”
