Für manch einen sind es nur Buchstaben, für andere wiederum eine Aussage über Person, Charakter und Herkunft. Weniges beeinflusst unser gesamtes Leben derart wie der Vorname; und aus diesem triftigen Grund sollte dessen Wahl bestens durchdacht sein.
Aktuelle Werbung inseriert neuerdings die perfekte Namensfindung für den Nachwuchs. Für normale Menschen eine Schmach, die ihres Gleichen sucht… Eine solch wichtige Entscheidung kann und darf nur von den Eltern selbst beschlossen werden!
Gegenwärtig wird, was die Vornamensvergabe in Deutschland tangiert, nach drei Klassen unterschieden. Die „untere“ Arbeiterschicht vergibt fremdländische Namen wie Steven, Marcel oder Rene‘. Diesen Personen wird später immer das Klischee angehaftet bleiben, dass sie schlechter Herkunft seien…
Die Mittelschicht, wie beispielsweise Architekten und Ingenieure bedienen sich Namen wie Michael, Alexander oder Johannes. Diese werden im späteren Leben wenig durch ihren Rufnamen beeinflusst. Sie genießen weder Vor- noch Nachteile.
Die „obere“ Schicht hingegen der Akademiker und Führungspersonen greifen auf alt bewerte, christliche oder deutsche Vornamen wie Heinrich, Ludwig oder Friedemann zurück. Diesen Personen wird es in bestimmten Lebenssituationen äußerst leicht gemacht. Sie erhalten einen besseren Beruf und sind gesellschaftlich angesehener. Nachteile folgen ihnen jedoch beispielsweise beim Finden von Freunden, da im „unteren“ Volk doch eine gewisse Abneigung gegen solche Personen verwurzelt ist.
Alles in allem sollte die Wahl der Vornamen danach getroffen werden, welche Bahn der Nachwuchs einmal im Leben einschlagen soll. Empfehlen kann ich jedem jedoch, auch aus bester Erfahrung, bedienen Sie sich eines christlichen oder eines deutschen Jungennamen. Sie werden das Leben ihres Kindes damit merklich erleichtern…
